Zecken

Die Zeit der Zecken hat wieder begonnen. Ab etwa 8 °C erwachen die kleinen Spinnentiere aus ihrer Winterstarre und sind in unseren Breiten von April bis November aktiv. Ein Zeckenstich ist zwar nicht schmerzhaft, aber leider
können die Tiere Krankheitserreger übertragen, die Menschen gefährlich werden können.

Zecken können durch ihren Stich die Lyme-Krankheit oder (Lyme-)Borreliose, die Frühsommermeningoenzephalitis (FSME; eine Form der Hirnhautentzündung) sowie die Ehrlichiose übertragen. Vor allem die FSME ist gefürchtet, weil sie im Einzelfall einen schweren bis tödlichen Verlauf nehmen oder zu bleibenden Schäden wie Lähmungserscheinungen führen kann. Die Borreliose kann im Einzelfall und wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird zu chronischer Arthritis, also zu immer wiederkehrenden Entzündungen der Gelenke, aber auch zu Entzündungen anderer Organe wie Herz und Gehirn führen.

Panik ist nach einem Zeckenstich unbegründet. Wenn man eine Zecke innerhalb von 24 Stunden nach dem Stich entfernt, ist die Gefahr, sich mit Borreliose zu infizieren, gering, denn Borrelien werden langsam übertragen. Allerdings sollte man die Einstichstelle beobachten und bei Veränderungen, etwa bei einer ringförmigen Rötung, den Arzt aufsuchen.

Bei der FSME ist die Infektionsgefahr schon kurz nach dem Zeckenstich groß. Andres als bei der Borreliose gibt es für die FSME einen wirksamen Schutz: die Impfung. Wer in einem FSME-Risikogebiet wohnt (Süddeutschland zählt
beispielsweise zu den Risikogebieten), sollte sich daher impfen lassen.

Weitere Informationen rund um das Thema Zecken, auch mir Karten- und Grafikmaterial, finden Sie auf den Seiten:

www.zecken.de
Zecken-de

www.zeckenwetter.de
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