Medizin

Risikofaktor Arbeitsstress in Metastudie bestätigt

Verfasst von Gast am 1. Oktober 2012 - 8:57
„Beschäftigte, deren Arbeit psychisch belastend ist und wenig Gestaltungsspielräume zulässt, haben ein 23 Prozent höheres Risiko einen Herzinfarkt zu bekommen als Personen, die keinen solchen Arbeitsstress erleben.“ Das berichtet die Fachzeitschrift ‚The Lancet’, eine der führenden medizinischen Fachzeitschriften weltweit, in ihrer aktuellen Ausgabe (Online First).

Übergewicht und Stress sind schlecht fürs Herz

Verfasst von Gast am 1. Oktober 2012 - 8:47
Die mit den psychoaktiven Substanzen der Cannabis-Pflanze verwandten körpereigenen Botenstoffe – die Endocannabinoide – wirken nicht nur im Hirn, sie begünstigen die Entwicklung von Herzinfarkten. Zu diesem Schluss gelangt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie.

Blähbauch, Darmträgheit, Völlegefühl?

Verfasst von Gast am 13. September 2012 - 13:45
Etwa 10 bis 15 Prozent der deutschen Erwachsenen leiden unter chronischer Verstopfung. Blähbauch, Völlegefühl und eine gestörte Stuhlentleerung sind vor allem bei Frauen häufig. Um die sogenannte Obstipation erfolgreich zu behandeln, setzen Viszeralmediziner unter anderem auf neue Medikamente: Diese Prokinetika regen die Darmbewegung an. Anhand eines Stufenkonzepts, das ausgehend von ballaststoffreicher Ernährung in Ausnahmefällen sogar bis hin zur Operation reicht, können Verstopfungserkrankungen heute effektiv therapiert werden.

Beinschmerzen können vor Herzinfarkt warnen

Verfasst von Gast am 13. September 2012 - 13:43
Bestimmte Formen von Beinschmerzen können ein erhöhtes Herzinfarktrisiko anzeigen. Wachsamkeit ist insbesondere bei Wadenschmerzen geboten, die beim Gehen auftreten und beim Stehenbleiben nachlassen. Gleiches gilt für Schmerzen, die sich beim Hinlegen in der Zehenregion bemerkbar machen, vor allem wenn Aufstehen für Linderung sorgt.

Diabetes in Deutschland dramatischer als bisher erwartet

Verfasst von Gast am 14. August 2012 - 13:21
Derzeit wird in Deutschland der Anteil der Erwachsenen mit bekanntem Typ 2 Diabetes auf sieben bis acht Prozent geschätzt. Anhand neuer epidemiologischer Daten eines nationalen Forscherverbunds und der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes muss im Jahr 2030 in der Altersklasse der 55 bis 74-Jährigen von 3,9 Millionen Personen mit Typ 2 Diabetes ausgegangen werden. Gegenüber heute bedeutet das einen Anstieg um mehr als 1,5 Millionen Personen. Würde allein nur jede zweite Person mit Prä-Diabetes dauerhaft an Maßnahmen zur Prävention teilnehmen, ließen sich bis zum Jahr 2030 mehr als 370.000 Diabetes-Fälle vermeiden.

Neue App der Deutschen Herzstiftung für Herznotfall

Verfasst von Gast am 14. August 2012 - 13:09

Leben retten mit dem Mobiltelefon

Lebensrettende Informationen zum richtigen Verhalten bei Herzinfarkt sowie eine Anleitung zur Herzdruckmassage bei plötzlichem Herzstillstand gibt die Deutsche Herzstiftung in einer neuen kostenlosen Herznotfall-App für das iPhone. Die App mit über 20 anschaulichen grafischen Abbildungen informiert Laien über die häufigsten Herzinfarkt-Alarmzeichen und hilft, die infarkttypischen Symptome schnell und richtig zu deuten.
Derzeit wird in Deutschland der Anteil der Erwachsenen mit bekanntem Typ 2 Diabetes auf sieben bis acht Prozent geschätzt. Anhand neuer epidemiologischer Daten muss im Jahr 2030 in der Altersklasse der 55 bis 74-Jährigen von 3,9 Millionen Personen mit Typ 2 Diabetes ausgegangen werden. Gegenüber heute bedeutet das einen Anstieg um mehr als 1,5 Millionen Personen. Würde allein nur jede zweite Person mit Prä-Diabetes dauerhaft an Maßnahmen zur Prävention teilnehmen, ließen sich bis zum Jahr 2030 mehr als 370.000 Diabetes-Fälle vermeiden.

Junge Schmerzpatienten werden schlecht versorgt

Verfasst von KSM am 6. August 2012 - 12:46
Viele (Um)Wege führen zum Spezialisten: Mit bis zu 28 Ärzten hatten Kinder und Jugendliche mit chronischen Schmerzen kontakt, bevor sie eine spezialisierte Behandlung erhalten. Und: Viele der jugendlichen Patienten nehmen Schmerzmedikamente ein, obwohl diese aus ärztlicher Sicht nicht zu empfehlen sind. Diese Ergebnisse der neuen Studie des Deutschen Kinderschmerzzentrums (DKSZ) werfen kein gutes Licht auf die Versorgung junger Schmerzpatienten in Deutschland.

Die innere Uhr unserer Haut

Verfasst von Gast am 30. Juli 2012 - 10:11
Ein Forscherteam der Charité Berlin hat zusammen mit Wissenschaftlern eines Hamburger Unternehmens jetzt herausgefunden, dass auch die menschliche Haut eine innere Uhr besitzt, die unter anderem für die zeitliche Steuerung ihrer Reparatur und Regeneration zuständig ist. Erste Ergebnisse der Grundlagenforschung veröffentlicht das Team in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Proceedings of the Academy of Science (PNAS)*.

Adipositaschirurgie: Keine Wunderwaffe!

Verfasst von Gast am 17. Juli 2012 - 12:58

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Für stark übergewichtige Menschen, denen es nicht gelingt, mit konservativen Gewichtsreduktionsmethoden abzunehmen, bietet sich die Möglichkeit eines operativen Eingriffs an. Es gibt verschiedene Operationsmethoden, mit denen man den Magen verkleinern und das Hungergefühl reduzieren kann. Bei vielen Patienten, die sich solchen Eingriffen unterzogen, wurde beobachtet, dass sie dadurch nicht nur ihr Übergewicht loswurden: Als „positive Nebenwirkung“ normalisierten sich bei übergewichtigen Patienten, die an Typ-2-Diabetes litten, nach der Operation auch die Blutzuckerwerte. Orale Antidiabetika bzw. Insulin konnten eingespart oder sogar ganz abgesetzt werden.

Autor: Marion Zerbst/Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie