Medizin

Diabetes geschlechtsspezifisch behandeln

Verfasst von Gast am 13. Mai 2013 - 11:17
Diabetes Kongress 2013 vom 8. bis 11. Mai in Leipzig : Diabetes geschlechtsspezifisch behandeln

Diabetes ist eine chronische Erkrankung, bei der sowohl biologische wie auch psychosoziale Faktoren eine große Rolle spielen. So haben Menschen mit einem niedrigem Sozialstatus und Bildungsgrad ein höheres Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Bei Frauen ist der Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und dem Auftreten von Übergewicht und Typ-2-Diabetes höher als bei Männern. Frauen mit Diabetes geben meist auch eine schlechtere Lebensqualität als betroffene Männer an. Was geschlechtsspezifische Unterschiede für die Erkennung und Behandlung von Diabetes mellitus bedeuten, diskutieren Experten beim Diabetes Kongress 2013 vom 8. bis 11. Mai 2013 in Leipzig.

Auch junge Menschen durch Schlaganfall gefährdet

Verfasst von WW am 6. Mai 2013 - 16:29
Man denkt, dass nur ältere Menschen einen Schlaganfall erleiden können. Das ist ein großer Irrtum! In Baden-Württemberg erleiden jährlich über 200 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren einen Schlaganfall. Schuld daran ist der Genuss von Drogen wie Kokain, Heroin und Ecstasy. Kokain kann bereits beim ersten Gebrauch einen Schlaganfall herbeiführen. Die Drogen verengen nämlich die Gefäße. Ursache können aber auch angeborene organische Missbildungen sein, beispielsweise Herzleiden, Missbildungen der Blutgefäße und Infektionen.

Transparenz bei unerwünschten Arzneimittelwirkungen:

Verfasst von Gast am 23. April 2013 - 12:11
Datenbank mit Verdachtsmeldungen jetzt öffentlich zugänglich
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bietet einen Online-Zugang zu seiner Datenbank mit Verdachtsmeldungen unerwünschter Arzneimittelwirkungen an. Mit dem neuen Internetangebot steht Ärzten und Patienten jetzt eine weitere Möglichkeit offen, sich vertieft über Arzneimittelrisiken zu informieren.
Patienten, die ungesteuert eine Vielzahl von Ärzten aufsuchen, laufen Gefahr, zu viele Medikamente einzunehmen – mit möglicherweise dramatischen Folgen. Die Wirkungen der Medikamente können sich aufheben oder verändern. Gerade ältere Menschen haben ein hohes Risiko an Polypharmazie, belegt eine aktuelle Studie der norddeutschen Krankenkasse hkk.

Verbrennungen von Kindern sofort richtig behandeln

Verfasst von Gast am 22. November 2012 - 10:08
Jedes Jahr bedürfen in Deutschland etwa 30 000 brandverletzte Kinder unter 15 Jahren ärztlicher Versorgung. Rund 6000 von ihnen sind so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus müssen. Auch wenn Dank der Fortschritte in der Medizin immer weniger Kinder an Brandverletzungen sterben, so bleibt doch die Zahl der verbrannten und verbrühten Kinder konstant hoch. Besonders im Winter bergen Kerzen, Lagerfeuer und Kamine, Böller und Raketen oder auch heiße Getränke für Kinder die Gefahr, sich an Hitze oder Flammen zu verbrennen.

Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH)

Große Unterschiede der Kaiserschnitt-Raten in Deutschland

Verfasst von Gast am 13. November 2012 - 16:01
Der Faktencheck Gesundheit der Bertelsmann Stiftung belegt, dass die Differenzen vor allem durch unterschiedliche individuelle Risikobewertungen der Ärzte zustande kommen.

Fit durch den Winter

Verfasst von WW am 6. November 2012 - 14:09
Husten, Schnupfen, Heiserkeit, für viele unvermeidbare Begleiter im Winter. Aber wer sein Immunsystem jetzt im Herbst rechtzeitig stärkt, kann Erkältungen vermeiden. Hausmittel stehen in dieser Zeit wieder hoch im Kurs. Hier einige Ratschläge, wie Sie das schaffen.

Narkoserisiko und postoperative Betreuung bei Schlafapnoe-Patienten

Verfasst von Gast am 26. Oktober 2012 - 10:37
Das Krankheitsbild der Schlafapnoe dringt allmählich ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Viele Menschen, denen ihr Bettpartner sagt, dass sie schnarchen, tun das nicht mehr nur als soziales Problem ab („Es ist halt peinlich, wenn ich im Ruheraum der Sauna laut schnarche“). Man weiß inzwischen auch, dass Schnarchen mit nächtlichen Atemaussetzern (so genannte Schlafapnoe) gravierende gesundheitliche Risiken zur Folge haben kann. Deshalb nehmen Betroffene diese Krankheit schon ernst. Was aber ist, wenn ein Mensch mit solchen Atemaussetzern in eine Klinik muss, um sich operieren zu lassen? Wie vertragen sich Narkose und Schlafapnoe? Werner Waldmann und Dr. Magda Antonic sprachen mit dem Chefanästhesisten des Stuttgart Klinikums, Prof. Dr. med. Andreas Walther, über dieses Problem.

Die Gefährlichkeit von Krebs «ertasten»

Verfasst von Gast am 22. Oktober 2012 - 11:47
Einer der Hauptgründe für den oft tödlichen Ausgang von Tumorerkrankungen ist die Ausbreitung von Krebszellen im gesamten Körper. Im Fachjournal «Nature Nanotechnology» berichten Forschende am Biozentrum und am Swiss Nanoscience Institute (SNI) der Universität Basel, wie wichtig die einzigartigen nanomechanischen Eigenschaften von Brustkrebszellen für die Entstehung von Metastasen sind. Mit einer auf Rasterkraftmikroskopie basierenden Technik entdeckten sie einen spezifischen «Fingerabdruck» für Brustkrebs.

Adipositas paradox

Verfasst von Gast am 4. Oktober 2012 - 13:24

Adipositas paradox: Schlanke Typ-2-Diabetiker stärker gefährdet

Das Sterberisiko normalgewichtiger Menschen mit Diabetes mellitus ist doppelt so hoch wie von übergewichtigen Diabetes-Patienten, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Auch bei schlanken Menschen sei es deshalb wichtig, einen Diabetes früh zu erkennen und entsprechend therapeutisch gegenzusteuern, so die DDG.