Selbsthilfe

(Un)Abhängige Patientenberatung oder manipulierte Information?

Verfasst von Gast am 10. Juli 2013 - 7:39

Presseinformation
Nr. 17/2013
Berlin/ Worms, 09.07.2013

Nach § 65b Sozialgesetzbuch V fördert der Spitzenverband Bund der Krankenkassen Einrichtungen, die Bürger, Verbraucher sowie Patienten in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen qualitätsgesichert und kostenfrei informieren und beraten, mit dem Ziel, die Patientenorientierung im Gesundheitswesen zu stärken und Problemlagen im Gesundheitssystem aufzuzeigen. Diese Funktion wurde der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) übertragen.
Für alle Lebensbereiche gilt schon jetzt und auch in der Zukunft: „Ohne Daten ein Dilemma“. Das betrifft die privaten Belange des Bürgers und erst recht alle Unternehmen und die gesamte öffentliche Verwaltung. Nur im Bereich des Gesundheitswesens leisten wir uns den Luxus, in allen Bereichen der stationären und ambulanten Versorgung, Behandlung und Betreuung riesige Datenfriedhöfe anzulegen. Unmengen von Daten liegen in einzelnen Verantwortungsbereichen – bei den Krankenkassen, den Krankenhäusern, den ambulant tätigen Ärzte, den Einrichtungen der Pflege, den Gesundheitsämter. Und jeder erhebt und pflegt für sich alleine. Ein Zusammenspiel dieser Datenbestände existiert nicht.

Die Arbeit des Arztes ergänzen

Verfasst von WW am 21. Juni 2012 - 10:42
Die Selbsthilfe entstand erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts. Es brauchte Zeit, bis chronische kranke Menschen bereit waren, sich in der Öffentlichkeit zu ihrer Krankheit zu bekennen. Man schätzt, dass es heute in Deutschland um die 100 000 Selbsthilfegruppen gibt. Der mündige Patient will heutzutage eine aktive, eigenverantwortliche Rolle spielen. So tun sich chronisch Kranke und Behinderte in Gruppen zusammen, um dort ihre Erfahrungen mit der Krankheit und Therapie auszutauschen und sich gegenseitig zu beraten. Die Leistung der Selbsthilfegruppen ist inzwischen als eine wichtige Ergänzung zum professionellen Gesundheitssystem anerkannt. Wir sprachen mit der Leiterin der Selbsthilfegruppe „Frauen nach Krebs“ in Esslingen, Isolde Stadtelberger.